Führen beginnt mit dem Blick nach innen
Wer andere Menschen achtsam und klar begleiten möchte, ist eingeladen, zuerst sich selbst zu führen – mit allem, was dazugehört: den eigenen Emotionen, Bedürfnissen, Überzeugungen und Handlungsmustern.
Diese bewusste Selbstverantwortung bildet das Fundament für authentisches und wirksames Führungsverhalten.
Was bedeutet Selbstführung?
Selbstführung heißt, in wohlwollendem Kontakt mit sich selbst zu sein – auch in herausfordernden Momenten.
- Eigene Reaktionsmuster bewusst wahrnehmen und auf ihre Stimmigkeit prüfen
- Den Wunsch erkennen, neue und passendere Haltungen oder Verhaltensweisen zu entwickeln
- Mut zeigen, um neue Möglichkeitsräume zu eröffnen
Innere Klarheit macht Führung wirksam
Führung braucht Handwerkszeug: Fachwissen, strategisches Denken, Kommunikation und einen gut gefüllten Methodenkoffer.
Doch erst innere Klarheit macht diese Werkzeuge wirklich wirksam und nachhaltig.
Selbstführung in selbstorganisierten Teams
Gerade in selbstorganisierten Teams, in denen klassische Hierarchien zurücktreten, gewinnt Selbstführung an Bedeutung.
- Die Dynamik zwischen den Beteiligten wird relevanter
- Je mehr sich der Einzelne selbst führt, desto tragfähiger wird das gemeinsame Miteinander
Selbstführung in komplexen Kontexten
Eine gelingende Selbstführung bildet die essentielle Basis für Leadership in komplexen, volatilen Umfeldern.
Sie befähigt Führungskräfte, mit Klarheit, Empathie, Weitsicht und im Sinne von Gleichwertigkeit zu handeln – auch wenn Entscheidungen manchmal einsam getroffen werden müssen.
Gemeinsam gestalten – trotz individueller Entscheidungen
Der anschließende Prozess kann wieder gemeinsam gestaltet werden – mit den betroffenen Personen auf Augenhöhe, transparent, empathisch und zukunftsorientiert.
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