Raum für gemeinsames Denken
Thinking Circle ist eine strukturierte Gesprächsform, die kollektives Denken, tiefes Zuhören und achtsames Sprechen in Gruppen ermöglicht.
Er schafft einen Raum, in dem Klarheit, Kreativität, Verbindung und Selbstorganisation entstehen – besonders wertvoll in komplexen, dynamischen Organisationen und Führungskontexten.
Die beiden kraftvollen Quellen:
- Christina Baldwin und Ann Linnea haben mit The Circle Way das uralte Prinzip des Kreisgesprächs für moderne Organisationen zugänglich gemacht. Ihr Ansatz basiert auf der tiefen menschlichen Sehnsucht nach Verbindung, Gleichwertigkeit und gemeinsamer Weisheit.
- Nancy Kline hat mit ihrem Konzept des Thinking Environment – bekannt durch das Buch Time to Think – eine Haltung und Struktur entwickelt, die individuelles Denken durch Präsenz, Aufmerksamkeit und Ermutigung fördert.
Weiterentwicklung zum Thinking Circle
Darauf aufbauend haben Dr. Matthias zur Bonsen, Jutta Herzog und Myriam Mathys die beiden Ansätze zum Thinking Circle weiterentwickelt. Sie kombinierten systemische Perspektiven, energetische Dimensionen und praxisnahe Werkzeuge, sodass die Methode für Menschen in Organisationen wirksam und gut anschlussfähig wurde
Qualitäten des Thinking Circle
Thinking Circle besteht aus einfachen, aber hochwirksamen Strukturen, die folgende Qualitäten fördern:
- Tiefes Zuhören und Sprechen aus der Mitte des Kreises
- Gleichwertigkeit und Präsenz im Kreis
- Kreative Durchbrüche durch kollektives Denken
- Selbstorganisierende Dynamik und emotionale Heilung
- Rollen wie Gastgeber:in und Achtgeber:in zur Rahmung des Prozesses
Fazit
Der Thinking Circle ist sowohl Werkzeug als auch Haltung.
Er bietet Führungskräften ein Format, mit dem sie in angespannten, komplexen oder kreativen Situationen produktive Gespräche ermöglichen können.
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